HzV-Abrechnung richtig bewerten -
Übersicht und Transparenz gewinnen

HzV - Erfolgsmodell für Alle?
Die Hausarztzentrierte Versorgung nach §73b wird in Deutschland immer mehr zum Erfolgsmodell, denn es hat gezeigt, dass Hausärzte durch die HzV bessere Einnahmemöglichkeiten haben können. Der Hausärzteverband spricht davon, dass das durchschnittliche Honorar über die Republik, im HzV Bereich, die 80€ Fallgrenze überschreiten. Es ist nur trotzdem so, dass dort wo es einen Durchschnitt gibt, es selbstverständlich auch überdurchschnittlich und auch unterdurchschnittlich abrechnende Hausärzte gibt.

Tatsächliche HzV-Fallwerte richtig ermitteln!
Ein Schwierigkeit der HzV Abrechnung ist die Ermittlung der tatsächlichen Fallwerte, denn gerade die bundesweit ausgerollten IKK, GWQ und TK Verträge haben ein Vergütungssystem, welches dies sehr schwierig macht. Diese Verträge arbeiten nämlich mit Halbjahres- und Jahrespauschalen. D.h., in den Quartalen, wo viele Pauschalen ausgezahlt werden schwanken die Fallwerte sehr stark. Wenn sich der Abrechner nun ein Quartal anschaut, wo diese Pauschalen geballt ausgezahlt werden, ist er positiv überrascht. Erwischt er ein anderes Quartal, kann die Enttäuschung groß sein. Leider trifft man häufig auch auf Kunden, die diese Fallwertberechnung überhaupt nicht durchführen und die sich auf die 80€ Information des Verbandes allein verlassen.

Nicht auf Durchschnittswerte verlassen!
So auch ein Kunde aus dem Ruhrgebiet, der mir bei einer Veranstaltung bestätigte: "Wir haben 1.400 Patienten in die HzV eingeschrieben und die HzV ist bei uns ein Erfolgsmodell". Fallwertberechnungen waren in dieser Praxis damals nicht gemacht worden. Die Analyse ergab später einen tatsächlichen Fallwert von 65€, inkl. der HzV DMP Umsätze aus der KV-Abrechnung. Diese 65€ waren natürlich nicht viel besser, als die Fallwerte, die viele Kollegen auch in der KV erreichen.

Ein anderes Beispiel aus diesem Sommer. Ein ehemaliger Kunde sucht wieder den Kontakt zu uns, da er einen Kollegen aufnehmen möchte und dazu eine wirtschaftliche Berechnung der Auswirkungen benötigt. Er rechnet seit einigen Jahren nur die beiden HzV Verträge der IKK und der TK ab und hatte 270 Patienten im 1.Quartal 2016 in der HzV behandelt. Die ernüchternden Berechnungen ergaben Fallwerte von 65 und 54€. Insbesondere beim TK HzV Vertrag erleben wir sehr häufig diese niedrigen Fallwerte.

HzV-Controlling für Transparenz und Übersicht!
Es geht jedoch nicht nur um die (leider) unterdurchschnittlich abrechnenden Hausärzte. Es geht ganz einfach auch darum, das Honorar zu erhalten, welches für die Patienten dieser HzV Verträge vorgesehen ist. Diese Vergütung ist auch von Faktoren wie z.B. der Kodierqualität abhängig. Von den Krankenkassen in der HzV werden keine individuellen Vergleichszahlen angeboten. Auch bei den Leistungsziffern, gibt es keinen Fachgruppenvergleich. Der Abrechner befindet sich also weitgehend im Blindflug. Unser Anliegen bei HCC Better Care GmbH war es daher ein transparentes, übersichtliches und preiswertes Tool anzubieten, welches eine vollständige Übersicht bietet.

Auswertungsbeispiele:

Fallwerte nach Krankenkasse




Einschätzung der eigenen Fallwerte




Honorarentwicklungen im Vergleich

Weitere wichtige Analysen:

HzV-Daten:

  • Bereinigung der einzelnen Fallwerte um die Jahres-/ Halbjahrespauschalen
  • Kodierqualität / Kodierquantität
  • Häufigkeit Praxisbesuch eingeschriebener Patienten
  • Mehrumsatz durch HzV im Quartal
  • Entwicklung Fallwerte / Fallzahlen
  • BAG: Vergleich Fallwerte / Fallzahlen der unterschiedlichen Abrechner
  • Möglicher Mehrumsatz bei intensiverer Einschreibung weiterer Patienten

KV-Daten:

  • tatsächliche Fallzahlen (ohne z.B. reine DMP Patienten HzV)
  • Fallwerte und Fallwerte ohne DMP aus HzV

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte unsere Zentrale oder auch gerne direkt unsere Fachabteilung "HzV Controlling" unter 0177 866 2305.